+++ AfD-Kreisvorstand Burgenlandkreis distanziert sich von der durch vier Abspalter und der NPD neugebildeten Fraktion „AfD – Die Aufrechten“ im Kreistag! // Partei-Ausschluss der vier AfD-Mitglieder beantragt! // AfD-Kreisvorstand Burgenlandkreis verdeutlicht: „Keine Zusammenarbeit mit der NPD! Niemals! +++

Gemeinsame Pressemitteilung des AfD-Kreisvorstandes Burgenlandkreises und der AfD-Kreistagsfraktion vom 15.10.2020, Naumburg:

Am 18.09.2020 hat der Kreisvorstand AfD-Burgenlandkreis einstimmig die sofortige Einleitung eines Parteiausschlussverfahrens gegen Herrn U. Aubele, Herrn M. Sanftleben, Frau K. Worms und Herrn A. Worms beschlossen. Die Anträge sind am 14.10.2020 dem Landesschiedsgericht zugestellt worden.

Alle vier Mitglieder waren zuvor am 29.08.2020 aus der AfD-Kreistagsfraktion ohne Angabe von Gründen gegenüber dem AfD-Kreisvorstand und der Mitglieder im Burgenlandkreis, aber mit diversen Falschbehauptungen gegenüber der Presse, ausgetreten. (Die MZ berichtete hierzu.)

Die vier Abspalter hatten daraufhin unter dem durch den Zusatz „AfD“ irreführenden und aus Sicht der AfD völlig unzulässigen Namen „AfD – Die Aufrechten“ im Kreistag Burgenlandkreis eine gemeinsame Fraktion mit einem NPD-Politiker gegründet.

Für alle Mitglieder des AfD-Kreisvorstandes Burgenlandkreis und der weiter bestehenden originalen AfD-Kreistagsfraktion ist dieses massiv parteischädigende und unentschuldbare Handeln absolut inakzeptabel. Wir sehen hierin einen Verrat an den AfD-Wählern. Diese haben der AfD, aber nicht einer Fraktion mit der antisemitischen, rassistischen und demokratieablehnenden NPD ihre Stimme gegeben. Eine solche strukturelle Zusammenarbeit mit der NPD ist in keiner Weise mit den Grundsätzen unserer Partei vereinbar. Die AfD ist eine patriotisch-soziale, konservative und freiheitlich ausgerichtete Partei aus der Mitte der Gesellschaft, welche sich als Verteidiger der Demokratie und als projüdisch/-israelisch positioniert und deshalb schon aus programmatischen Gesichtspunkten jegliche Zusammenschlüsse mit der NPD entschlossen zurückweist, welche aus gutem Grund (zusammen mit anderen extremistischen Parteien/Gruppen) auf unserer Unvereinbarkeitsliste steht.

Die AfD-Kreisvorsitzende, Lydia Funke, äußert hierzu: „Ich bin fassungslos und wütend über die Entwicklung der seit Wochen geführten Schmutzkampagne gegen die eigene Partei. Durch die Neugründung einer Fraktion mit Jemandem, für den demokratische und freiheitliche Werte keine Rolle spielen, zeigt sich am Ende, dass es den Beteiligten nie um die Entwicklung der Partei ging, sondern nur um ihre eigenen  Befindlichkeiten und die Befriedigung persönlicher finanzieller Interessen.“

Der Kreisvorstand möchte sich an dieser Stelle nochmal deutlich bei allen Wählern entschuldigen, die zur Kommunalwahl 2019 ihre Stimme einem der obigen vier Abspaltern gaben und deren Stimme „für die AfD“ durch die besagten Austritte „verloren“ gegangen sind. Gleichzeitig fordern wir die ausgetretenen Fraktionsmitglieder auf, freiwillig aus der AfD auszutreten und ihre Mandate zurückzugeben, um einen schnellen Schlussstrich zu ziehen und den Schaden von der Partei zu minimieren.

„Im Hinblick auf jedwede Behauptungen über eine angebliche „Zusammenarbeit der AfD mit der NPD“ im Burgenlandkreis stellen wir erneut und unverändert fest: Eine Zusammenarbeit der AfD mit der NPD gab es nie und wird es auch nie geben! – Dafür steht der aktuelle Kreisvorstand entschlossen ein!“, so Funke abschließend.

 

Ihr AfD Kreisvorstand BLK und

ihre AfD-Kreistagsfraktion