Droht die Schließung einer weiteren Abteilung?

Es sind keine guten Nachrichten, die die AfD Donnerstagabend erreichten. Droht die Schließung einer weiteren Abteilung?

Grund für die Vermutung: Mit sofortiger Wirkung dürfen die Mitarbeiter der physiotherapeutischen Abteilung keine Patientenrezepte in der ambulanten Versorgung mehr entgegennehmen.

Dies erfuhr die AfD-Burgenlandkreis aus einer sicheren Quelle.

Nach allen zuletzt gefallenen lauen Worten und Schauspielereien um den Erhalt des Klinikstandorts ist so eine Ankündigung nun recht überraschend und soll – zur Verwunderung aller Mitarbeiter dieser Abteilung – am Mittwochabend zu später Stunde aus heiterem Himmel verkündet worden sein.
Eine entsprechende Mitarbeiterversammlung soll in der kommenden Woche stattfinden.

Sollte sich dieses erneut nebulöse Vorgehen bewahrheiten, ist das ein weiterer Beweis dafür, dass man Transparenz und Ehrlichkeit – was das Klinikum betrifft – scheinbar nicht einmal anfassen will. Die kämpferischen Reden um den Standorterhalt von Landrat Ulrich und dem Ministerpräsidenten Haseloff beim Neujahrsempfang des Burgenlandkreises lösen sich in Luft auf. Es stellt sich die Frage zu welchen Lösungsansätzen, die schon länger hier Regierenden beim gemeinsamen Gespräch über die Kliniken in Sachsen-Anhalt gekommen sind.

Es dürfte klar sein, dass jene Abteilung nicht nur Patienten aus dem stationären Bereich betreut. Die ambulante Versorgung genießt durch die vielfältigen Therapiemöglichkeiten in der Zeitzer Region bei den Bürgerinnen und Bürgern großen Zuspruch und darf deshalb nicht geopfert werden. Außerdem genießt das Zeitzer Klinikum aufgrund seiner erworbenen Expertisen Patientenzuweisungen auch überregional, so z.B. aus Richtung Gera, die in Bezug auf die vorhandenen Fachabteilungen behandelt werden können.

Und damit guten Morgen,

Ihre
AfD-Burgenlandkreis
Der Kreisvorstand