Flügeltreffen 2018 im BLK

Flügeltreffen 2018 im BLK

Das für den 23. Juni 2018 vorgesehene Treffen des national-konservativen Flügels der AfD in Burgscheidungen im Burgenlandkreis/ Sachsen-Anhalt, sorgt bereits vor seiner eigentlich Durchführungen für erhitzte Gemüter. Massive Anfeindungen seitens der Altparteien oder linker Aktivisten gegen die AfD aber auch den Vermieter des Veranstaltungsortes sind an der Tagesordnung und man fragt sich wirklich, ob man tatsächlich noch in einem freiheitlichen Rechtsstaat lebt, in dem Meinungsfreiheit und freie Wahl seiner politischen Ausrichtung höchste Güter sind.

Es beginnt allein schon mit der, auch von Teilen der Presse mitgetragenen, Denunzierung als „nationalistischer Flügel“ der AfD. Weder die AfD noch irgendeine ihrer Strömungen stellt das Deutsche allgemein über andere Nationalitäten, niemand setzt andere Nationen herab um Deutschland zu erhöhen. Und nur das wäre nationalistisch. Das Einstehen für die eigene Identität, ein eigenes Nationalbewusstsein ist in den allermeisten Staaten eine Selbstverständlichkeit und hat mit nationalistisch rein gar nichts zu tun. Dem Anspruch sachlicher Differenzierung werden wieder einmal am wenigsten die gerecht, die das selbst am meisten einfordern.

Dazu André Poggenburg, Landtagsabgeordneter Sachsen-Anhalt sowie Kreisvorsitzender und Kreisrat im Burgenlandkreis: „Es mutet schon kurios an, wenn wieder einmal Linksradikale, angeblich für Toleranz und Miteinander kämpfend, zu einem ‚Friedensspaziergang‘ aufrufen, der höchstwahrscheinlich einmal mehr politisch Andersdenkende bei ihrer Veranstaltung stören soll und im schlimmsten Fall wieder in Hassparolen und Gewalt endet und unsere Polizei strapaziert. Ein handfester Skandal allerdings ist die Tatsache, dass die Verbandsgemeindebürgermeisterin, Jana Grandi CDU, dem Betreiber des Veranstaltungsortes nun öffentlich mit dem Entzug der Genehmigung für Trauungen drohte. Hier soll also ganz klar das Amt missbraucht werden um einer konkurrierenden Partei die Veranstaltung zu verderben, indem man den Vermieter wirtschaftlich unter Druck setzt. Wo bitte schön sind wir mittlerweile eigentlich hingekommen in diesem Land. Ich werde von Frau Grandi dazu eine klare Stellungnahme einfordern.“

MfG
André Poggenburg