Gemeinsamer Auftritt von Özil und Gündogan mit Erdogan

Gemeinsamer Auftritt von Özil und Gündogan mit Erdogan

Gemeinsamer Auftritt von Özil und Gündogan mit Erdogan

Die heftige Debatte und Kritik um das Treffen der „deutschen Profifussballer“ Özil und Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Erdogan in London wirkt äußerst verlogen und heuchlerisch.

Selbstverständlich entsprechen die Bestrebungen zur Islamisierung und das Regierungsverhalten Erdogans so gar nicht unserem Verständnis von freiheitlicher Demokratie und unseren deutschen Wertevorstellungen. Aber das muss es ja auch nicht, denn er ist nun mal kein deutsches Staatsoberhaupt. Und sonst interessiert es in den internationalen Beziehungen auch recht wenig, welches vermeintliche Demokratie- oder Wertedefizit der Andere aufweist. Mir fallen da illegale Folterlager in Guantanamo Bay oder regelmäßig stattfindende, fast immer ungerechtfertigte und ganz klar völkerrechtswidrige, Präventivschläge gegen Staaten im Nahen Osten durch westliche „Willige“ ein, die unser politisches und wirtschaftliches Miteinander doch kaum negativ beeinträchtigen.

Dazu AfD-Sprecher André Poggenburg: „Es geht nicht darum Erdogan und das benannte Treffen der drei und weiterer ‚Türken‘ als gut oder schlecht einzuordnen, vielmehr werden erneut die alten grundsätzlichen Fragen aufgeworfen, deren Beantwortung oder zumindest ehrliche Diskussion immer wieder im Taumel des linken Multi-Kulti-Wahns untergehen.

Wann ist man denn wirklich, nicht nur rechtlich sondern ganz und gar, ein Deutscher? Wer sollte denn tatsächlich in einer deutschen Nationalmannschaft mitspielen dürfen, welche Anforderungen müssten daran gestellt werden? Wann wird endlich diese unsägliche „doppelte Staatsbürgerschaft“ abgeschafft, weil die Einsicht gereift ist, dass diese eben einen Loyalitätskonflikt zu Vater Staat noch befördert?

Das gemeinsame Auftreten von Özil und Gündogan mit Erdogan ist sicherlich kritikwürdig, aber in Wahrheit nur eine ganz logische Folge der vorangetriebenen Entwicklung zu Multi-Kulti und vaterlandsloser linker Ideologie. Schimpf und Schande müssen also denen zuteil werden, die genau das verursacht und befördert haben. Dann begänne zur Abwechslung mal eine ehrliche Debatte.“