Pressemitteilung – Persönliche Erklärung zur Verwendung des Begriffes „Volksgemeinschaft“

Pressemitteilung – Persönliche Erklärung zur Verwendung des Begriffes „Volksgemeinschaft“

Persönliche Erklärung zur Verwendung des Begriffes „Volksgemeinschaft“

Zum Jahreswechsel verwendete ich in einem Gruß an unsere Mitbürger den Begriff „Volksgemeinschaft“, was im Nachhinein zu viel positiver aber auch negativer Resonanz führte. Die negative Erwiderung leitete sich von der Tatsache ab, dass dieser Begriff auch vom NS-Regime ge- und sogar missbraucht wurde und man mir nun unterstellen wollte, ganz im Sinne der Nazis zu sprechen. Selbstverständlich ist das völlig unangebracht und lässt sofort eine bestimmte Intension, statt ehrlicher Besorgnis, dahinter vermuten.

Tatsache ist, dass der Begriff Volksgemeinschaft lange vor der NS-Zeit genutzt und positiv besetzt wurde, nicht zuletzt vom ehemaligen SPD-Vorsitzenden Friedrich Ebert. Der Begriff Volksgemeinschaft beinhaltet etwas Einendes und Verbindendes, selbstverständlich ist genau dieser Wortsinn auch Bestandteil meines Neujahrsgrußes, was sich allein schon aus der Intension eines solchen Grußes ergibt. Ich habe dort die Gemeinschaft des deutsches Volkes, so wie dies aus unserem Grundgesetz hervorgeht, angesprochen und gegrüßt. Die Unterstellung, ich wollte nach NS-Manier dabei unangebracht jemanden ausgrenzen, ist völlig absurd und nichts weiter als gezielte linke Propaganda, welcher man sich schlicht verwehren muss. Auch Thilo Sarrazin und andere bekannte Köpfe nutzten den Begriff Volksgemeinschaft, weitgehend beschwerdefrei.

Dass die Nazis Begriffe der deutschen Sprache, die zuvor positiv besetzt waren, nutzten und missbrauchten, ist nun mal traurige Tatsache und nicht mehr zu ändern. Das trifft auf den Begriff Volksgemeinschaft ebenso zu wie auf die Begriffe Volkskörper, Kamerad, Mutter und viele weitere. Wollte man nun der linken Agitation folgen, dürfte im Grunde die deutsche Sprache nicht mehr genutzt werden, da diese vollumfänglich von den Nazis zum Aufbau und Erhalt ihrer Schreckensherrschaft gebraucht wurde, das ist ganz klar utopisch. Es bleibt also die Frage, wo hier eine Grenze gezogen werden muss oder darf, und darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Die Freiheit beginnt bei der Freiheit der Sprache und in diesem Sinne sollten in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat Begriffe der Muttersprache, die vor der NS-Zeit existierten, nicht den Nazis durch deren Missbrauch überlassen bleiben. Ganz im Gegenteil, denn dass würde einer nachträglichen Aufwertung des NS-Regimes gleichkommen, dessen Geist wir doch eher für immer los sein wollen.

Mit patriotischen Grüßen
André Poggenburg
Kreisvorsitzender